Wo kommt die Milch her? Und woher der Honig? Wo kann man regional und biologisch erzeugtes Fleisch und Käse kaufen? Und wie beeinflusst das unsere Umwelt? Wieviel Wasser verbrauchen wir und wie können wir umweltbewusster und nachhaltiger konsumieren? Was gibt uns der Wald und wieso sollten wir die Tiere und Pflanzen darin schützen? Diesen und anderen Fragen gingen die Schülerinnen und Schüler der 6. Klassen im Rahmen der Projektwoche vom 20. – 24.07.2026 auf den Grund.
Auf dem Bauernhof der Familie Hölzler in Scheidegg erfuhren die Kinder Wissenswertes über die bäuerliche Landwirtschaft auf einem Milchviehbetrieb. Ein Besuch auf dem Hofgut Ratzenberg vermittelte Eindrücke über die Produktion und Vermarktung der hofeigenen Produkte im Bio-Hofladen, der Metzgerei und Käserei. Beim Imker in Scheidegg erlebten die Kinder die Bienen hautnah, lernten einiges über das Leben der Bienen und über die Herkunft des Honigs, den sie auch probieren durften. Warum Reptilien und Schlangen schützenswerte Tiere sind und wie man sich verhält, wenn man in der Natur auf solch ein Tier stößt, wurde bei der Führung im Reptilienzoo erklärt. Einen Vormittag verbrachte die Klasse 6A im Wald mit Herrn Ridolfo, einem engagierten Jäger und Naturschützer, der die Mädchen und Jungen mit seinem umfangsreichen Wissen und seiner Hündin Zora begeisterte.
Ganz praxisnah und abwechslungsreich bot sich der Umwelttag unter dem Motto „Wir tun was!“ dar. In Workshops unter dem Motto „Re- und Upcycling“ stellen die 6.-Klässlerinnen und 6.-Klässler zum Beispiel natürliche Kosmetik her, gestalteten aus alten Tetrapacks Blumenübertöpfe oder Geldbeutel, bauten ein Insektenhotel, fertigten Taschen aus alten T-Shirts oder produzierten die Flüssigkeit und das Gerät für Riesenseifenblasen.
Einen kleinen Eindruck zeigt die Bildergalerie…















